Naturfotografie

Heinz Fuchs

Das Jahr 2016

Das Jahr 2016 war geprägt durch viele Luftaufnahmen. Zwei Bücher werden in diesem Jahr in den Handel kommen. Im Frühsommer erscheint "Das Mittelrheintal aus der Luft". Aufnahmen von Koblenz bis Bingen.

Im Herbst wird dann "Bonn und Umgebung aus der Luft" erscheinen. Darauf freue ich mich ganz besonders. Zeigen die Fotos doch die unmittelbare Heimat von oben, viele mir bekannte, aber auch bis dato unbekannte Objekte werden dort zu sehen sein.

Das neue Projekt ist wieder ein Buch mit Luftaufnahmen, diesmal aus der Pfalz. Darüber hinaus hoffe ich aber auch, wieder mehr Naturaufnahmen zu machen. Das ist im letzten Jahr ein wenig zu kurz gekommen.

Neu Bilder sind auch jetzt wieder online!!!

Was lange währt...

Fast ein Jahr hat es nun gedauert, bis nach Abschluss der Fotoarbeiten mein erstes eigenes Buch auf dem Markt erschienen ist. Aber jetzt ist es soweit, für nur 14,95€ ist dieses Werk jetzt im Buchhandel und online zu beziehen. Aber es ist nicht allein mein Werk. Die informativen Texte wurden von Detlef Reich verfasst. Unmittelbare Zusammenarbeit fand aber mit meinem Piloten und Freund Jörg Schaefer statt. Sein Flugkünste machten es mir erst möglich, all diese Aufnahmen zu machen. Im Laufe des Projektes wurde das Verständnis zwischen uns stetig besser und das Ergebnis ist jetzt in diesem Werk zu sehen.

Kalender 2017

Die Kalender für das Jahr 2017 sind fertig, sie können ab sofort über den Online-Shop von Beate Fuhrmann bestellt werden.

http://www.meinbildkalender.de/galerie.cfm?sesid=&shopid=941638&pino=0&spra=de

Zeit für ein Update

Nachdem ich lange nichts mehr veröffentlicht habe wird es langsam mal wieder Zeit für ein Update.
Beim Fliegen arbeiten Jörg und ich an unserem 2. Buch, diesmal "Das obere Mittelrheintal".
Wie in jedem Frühjahr war ich auch in diesem Jahr gemeinsam mit Selda, Silke und Sebastian im März bei den Kühchenschellen in der Eifel. In diesem Jahr war der März sehr kühl und die Schellen blühten ca. 2 Wochen später als üblich.

Kuhschellen
Kuhschellen
Aber in jedem Frühjahr steht der Besuch am Fuchsbau an erster Stelle. Da ich seit Anfang des Jahres im Ruhestand bin, konnte ich dafür natürlich mehr Zeit investieren. Seit Ende Januar war ich an den mir bekannten Fuchs- und Dachsbauen unterwegs und habe Vorbereitungen für eventuelle Aufnahmen dort getroffen.Und tatsächlich hatte ich auch in diesem Jahr wieder Glück und habe sowohl ein Fuchs- wie auch ein Dachsgeheck vorgefunden. Noch bewohnen sie den Bau und ich hoffe noch zu weiteren schönen Aufmahmen zu kommen.
Jungfuchs
Jungfuchs
Fuchsrüde mit Nachwuchs
Dachsfähe
Dachsrüde

Der neue Auftrag

Nachdem die Luftaufnahmen von Köln "im Kasten" sind, beginnt das nächste Projekt. Diesmal geht es mit dem Flieger über das obere Mittelrheintal - von Koblenz bis Wiesbaden. Im Schnitt findet man dort alle 2,5 km eine Burg oder ein Schloss. Eine kleine Schnuppertour haben wir schon unternommen.

Das Deutsche Eck in Koblenz
Die Marksburg

Kalenderzeit

Wie jedes Jahr ist das Jahresende die Zeit, in der die Menschen Kalender für das kommende Jahr brauchen. Und es gibt Menschen, die Kalender erstellen, um diesen Wunsch real zu machen.
Wie in den letzten Jahren habe ich auch diesmal für das kommende Jahr wieder Kalender gestaltet.

In Karin Kaestners Online-Shop sind zwei meiner Kalender zu erwerben.

In Beate Fuhrmanns Online-Shop gibt es einen Kalender mit Texten von Beate Fuhrmann und Bildern von mir

http://www.meinbildkalender.de/galerie.cfm?shopid=925902

http://www.meinbildkalender.de/galerie.cfm?sesid=&shopid=941638&artid=36541#

Die Heimat aus der Luft

Im ersten Halbjahr 2016 beabsichtigt der Regionalia-Verlag einen Bildband über Köln aus der Luft zu veröffentlichen. Den Auftrag für die Fotos habe ich bekommen. Und so fliegen Jörg Schaefer und ich seit gut 6 Wochen über Köln um die gewünschten Aufnahmen auf den Chip zu bannen. Jörg ist der Pilot, ich bin der Fotograf. Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team, es macht uns viel Spass. Nebenbei lernt man die Stadt Köln besser kennen. Auf dem Flug nach Köln und zurück zum Heimatflughafen Bad Neuenahr überfliegen wir auch Bonn und die Umgebung. Selbstverständlich mache ich auch davon Bilder, die ich teilweise hier zeigen möchte.
Mit Rücksicht auf den erscheinenden Bildband gibt es hier allerdings nur einige wenige Aufnahmen von Köln zu sehen. Dafür bitte ich um Verständnis.

Burg Gudenau in Villip
Schloss Drachenburg im Siebengebirge
Römerbad in Bonn-Nord
Bayern-Zelt auf Pützchens-Markt
Köln-Kranhäuser
Köln - Schokoladen-Museum
Kölner Dom mit Altstadt

Fotoausstellung

Es ist soweit, meine erste Fotoausstellung im Haus der Natur in Bonn ist eröffnet. Gestern haben Karin Kaestner und ich die 46 Exponate aufgehängt.
Am Abend fand die Eröffnung im Kreis lieber Freunde und Familie statt. Es war ein wunderschöner, unvergesslicher Abend. Danke allen, die dazu beigetragen haben, besonders Beate Fuhrmann für ihre Laudatio!
Ab dem 28.07.2015 ist die Ausstellung nun bis zum 26.10.2015 für jedermann zugänglich. Der Eintritt ist frei. Ich lade jeden ein, der sich für Naturaufnahmen begeistern kann.


Pressemitteilung General-Anzeiger Bonn

Hüttensanierung

Bevor ich meine Erdbeobachtungshütte in diesem Sommer zur Vogelfotografie wieder benutzen konnte, bedurfte es einer umfangreichen Sanierung. Teile einer Seitenwand und die Rückwand hatten durch die permanente Feuchtigkeit arg gelitten und mussten wegen Schimmelbefall ausgetauscht werden. Nun ist eine neue "Innenschale" aus Mauerwerk geschaffen, die hoffentlich für die nächsten Jahre halten wird.

Junger Grünspecht

Gestern nahm ich die Hütte zum ersten Mal wieder in Anspruch. Bei über 30 Grad Aussentemperatur kam alsbald ein junger Grünspecht, der entweder trinken oder baden wollte. Doch irgend etwas hat ihn gestört, so dass er wieder verschwand. Typisch für viele Vögel ist der geöffnete Schnabel, wenn es sehr heiss ist. Durch die Verdunstung des Speichels verschaffen sie sich Kühlung.

Nach den Füchsen

Blau- und Kohmeise

Wenn die Fuchssaison sich dem Ende zuneigt, dann heisst das nicht, dass ich kein Interesse mehr an diesen herrlichen Tieren habe. Aber dann rücken andere Motive wieder mehr in den Vordergrund. Es zieht mich dann wieder häufiger zum Teich. Hier trinken und baden die unterschiedlichsten Vögel, grosse wie kleine. Aus meiner Erdhütte habe ich eine tiefe Perspektive , was interessante Aufnahmen möglich macht. Wenn man schnelle Objektivbewegungen vermeidet, dann ist die Aussicht auf Erfolg recht hoch.

Es gibt aber auch noch einen weiteren grösseren Bewohner von Erdbauen - der Dachs. Viele Jahre habe ich versucht ihn bei gutem Licht abzulichten, was mir nur mit mäßigem Erfolg gelungen ist. Erst im letzten Jahr sind mir interessante Aufnahmen gelungen. Zwei Gehecke mit jeweils 3 Jungdachsen hatte ich entdeckt und tatsächlich verließen sie ihren Bau mehrmals bei gutem Licht. Also werde ich ihnen auch in den nächsten Tagen wieder meinen Besuch abstatten und schauen, ob sie auch in diesem Jahr vor Sonnenuntergang ihren Bau verlassen.

Fuchsjahr 2015

Der Höhepunkt in jedem Fotojahr ist für mich die Beobachtung kleiner Füchse an ihrem Bau. Ihre Aktivitäten faszinieren mich in jedem Jahr auf's Neue, und das schon seit 35 Jahren. Ich bin bekennender Fuchsfan und jede Begegnung mit diesen wunderschönen Tieren lässt bleibende Erinnerungen zurück.

Das Fuchsjahr beginnt für mich mit regelmässigen Kontrollgängen ab Mitte März an ihren Bauen. Ich kenne recht viele in “meinem Revier”, aber in nur wenigen davon kommen kleine Füchse zur Welt. Dies gilt es herauszufinden, damit ein erfolgreiches Ansitzen gewährleistet ist. Manche Fuchsbaue werden schon seit Jahren nicht mehr vom Fuchs angenommen, andere regelmässig. Man erkennt das meist am frischen Erdauswurf an den Baueingängen. Diese gilt es zu finden und dann in regelmässigen Abständen auf Veränderungen zu kontrollieren.

Wie in jedem Jahr begann ich damit auch diesmal im März. Doch bei allen Kontrollgängen bis in den späten April fand ich keinerlei Anzeichen von bewohnten Bauen, meine Hoffnung schwand, in diesem Jahr ein Fuchsgeheck zu finden. Ende Mai hatte ich mich damit abgefunden, dass dieses Jahr eines der wenigen werden würde, in dem mir der Anblick der putzigen Rabauken vorenthalten bleiben würde.

Doch meine innere Stimme trieb mich dann doch noch einmal zu einigen Bauen hin und zu meiner Überraschung begegnete ich an zwei Bauen meinem Wunschmotiv. Ich war nur mit der Kamera unterwegs, montiert das Makro Sigma 150mm. Ich hatte weder Stativ noch Tarnklamotten dabei, was tun. Die Füchse waren noch recht klein, ich schätzte sie auf 5-6 Wochen. Ich hatte keinerlei Deckung, also entschloss ich mich einfach auf einen Baumstubben ca. 7-8m vom Bau entfernt niederzulassen. Natürlich verschwanden die Racker augenblicklich von der Bildfläche, als ich mich dem Bau näherte. Aber ebenso schnell kamen sie wieder zum Vorschein. Da ich regungslos dort hockte, waren sie auch nicht sonderlich beunruhigt und machten es sich in der Sonne gemütlich. An das Auslösegeräusch der Kamera hatten sie sich schnell gewöhnt und so gelang es mir, einige schöne Aufnahmen zu schiessen. Bei meinen späteren Ansitzen mit Tarnumhang, 300mm Objektiv und Stativ hatte ich allerdings kein Glück. Trotz stundenlangem Ansitz kam mir immer nur ein einzelner Jungfuchs vor die Linse, keine spielende und raufende Rasselbande. Daran sollte sich auch nichts ändern im Laufe der darauffolgenden 2 Wochen. Nun haben sie den Bau verlassen, die Vegetation bietet ihnen nun genügend Deckung.

Die grösste Überraschung erlebte ich aber in meinem Garten. Im Winter 2012 hatte ich mir dort einen Fuchsbau angelegt, in der Hoffnung, vielleicht dort einmal ein Fuchsgeheck zu beherbergen. Allerdings habe ich nicht wirklich damit gerechnet. Doch in diesem Frühjahr war es dann doch soweit. Eines nachmittags sah ich einen kleinen Fuchs in einem der Eingänge verschwinden. Da ich nicht damit gerechnet habe, dass Füchse in meinem Garten sind, war ich auch nicht sonderlich vorsichtig, bzw. umsichtig. Anders der kleine Fuchs, er hatte mich sofort entdeckt und verschwand zielsicher im Bau, er musste als die Eingänge kennen. Bei genauem Betrachten diesen stellte ich fest, dass dort schon seit ein paar Tagen Bewegung am Bau stattgefunden haben musste. Das Gras war platt getreten, kleiner Löcher waren gebudelt. Kurzum, im Bau waren zwei Jungfüchse und zwei Altfüchse. Sie waren wohl zugezogen, denn gewölft wurden sie dort nicht. Die kleinen Füchse verliessen den Bau immer nur für wenige Minuten, war allerdings ein Altfuchs dabei, so blieben sie draussen. Also war es schwer an Aufnahmen zu kommen.

Sie sind immer noch im Garten, meistens sehe ich sie früh morgens, wenn ich frühstücke und aus dem Fenster schaue. Ich hoffe, dass sie noch eine Weile bleiben und ich vielleicht doch noch zu der einen oder anderen Aufnahme kommen werde.

Jungfüchse II

Veröffentlichung

http://www.rundschau-online.de/bonn/buch-naturkosmos-vor-der-linse,15185502,27765658.html

In diesem Werk befinden sich auch 22 Naturaufnahmen von mir.

 Veranstaltungen

Vom 27.07.2015 bis zum 26.10.2015 findet meine erste Fotoaustellung im Haus der Natur in Bonn statt.

Homepage

Endlich ist es geschafft. Dank Selda ist meine neue Homepage nun endlich online. Sie hat die Seite eingerichtet und mich beraten. Ich hoffe, in Zukunft selber damit zurecht zu kommen. Danke Selda!